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NORA oder Ein Puppenheim
Schauspiel in drei Akten

von Henrik Ibsen

Nora lebt in einem gemütlichen und geschmackvoll, jedoch nicht luxuriös, eingerichteten Zuhause wie in einem Puppenhaus. Einkäufe und Erziehung der Kinder werden von Dienstboten erledigt, ihr Mann Torvald, der sie liebevoll „meine süße kleine singende Lerche“ oder „mein lockerer Zeisig“ tituliert, reduziert sie auf sein ganz persönliches Püppchen, wacht über sie und achtet sehr auf Sparsamkeit und moralische Konvention.
Im Verlauf dieses Stückes realisiert Nora ihren eingeschränkten Lebensraum und beschließt, ihr weiteres Leben jenseits der Norm zu verändern.
Sie wird ein Vorbild für den Kampf der Gleichberechtigung der Frau im 20. Jahrhundert.

Das Ende dieses Stückes, die mutige Entscheidung Noras, schockierte Ibsens Zeitgenossen so sehr, dass für die Uraufführung in Kopenhagen das Ende moralisches einwandfrei umgeschrieben werden musste.
In Deutschland verweigerte eine Schauspielerin, die Rolle der Nora zu spielen, während in England das Stück grundsätzlich verboten wurde.
Erst 1880 konnte „Nora“ mit dem Originalende in München aufgeführt werden.

Henrik Ibsen (1828 – 1906)

war ein Dramatiker, der gegen die Moral seiner Zeit revoltierte. Er polarisierte traditionelle Konflikte und entwickelte großes psychologisches Einfühlungsvermögen im Hinblick auf den Standpunkt der Frau.


HG