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Aufführungstermine von "Nora oder Ein Puppenheim" 2024

Freitag
, den 16.02.2024 / 19:30 Uhr (PREMIERE)
Samstag
, den 17.02.2024 / 19:30 Uhr
Sonntag
, den 18.02.2024 / 15:30 Uhr
Freitag
, den 23.02.2024 / 19:30 Uhr
Samstag
, den 24.02.2024 / 19:30 Uhr
Sonntag
, den 25.02.2024 / 15:30 Uhr *

* Aufführung ist ausverkauft

Karten kosten 13 €
Einlass eine Stunde vor Aufführungsbeginn
Freie Platzwahl

Reservierungs-Hotline: 0511 / 41 41 43
Kartenreservierung per E-Mail: kontakt@leine-buehne.de

Bitte geben Sie bei allen Reservierungen Ihren vollständigen Namen,
Ihre Telefonnummer, Anzahl der Karten und den gewünschten Aufführungstermin an.
*

*Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung

Nora oder Ein Puppenheim von Henrik Ibsen

Henrik Ibsen (1828 – 1906) war ein Dramatiker, der gegen die Moral seiner Zeit revoltierte. Er polarisierte traditionelle Konflikte und entwickelte großes psychologisches Einfühlungsvermögen im Hinblick auf den Standpunkt der Frau.

Nora lebt in einem gemütlichen und geschmackvoll, jedoch nicht luxuriös, eingerichteten Zuhause wie in einem Puppenhaus. Einkäufe und Erziehung der Kinder werden von Dienstboten erledigt, ihr Mann Torvald, der sie liebevoll „meine süße kleine singende Lerche“ oder „mein lockerer Zeisig“ tituliert, reduziert sie auf sein ganz persönliches Püppchen, wacht über sie und achtet sehr auf Sparsamkeit und moralische Konvention.
Im Verlauf dieses Stückes realisiert Nora ihren eingeschränkten Lebensraum und beschließt, ihr weiteres Leben jenseits der Norm zu verändern.
Sie wird ein Vorbild für den Kampf der Gleichberechtigung der Frau im 20. Jahrhundert.

Das Ende dieses Stückes, die mutige Entscheidung Noras, schockierte Ibsens Zeitgenossen so sehr, dass für die Uraufführung in Kopenhagen das Ende moralisch einwandfrei umgeschrieben werden musste.
In Deutschland verweigerte eine Schauspielerin, die Rolle der Nora zu spielen, während in England das Stück grundsätzlich verboten wurde.
Erst 1880 konnte „Nora“ mit dem Originalende in München aufgeführt werden.


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HG